
Decoder
Decoder einstecken und los gehts! So einfach ist die Formel.
Was so einfach klingt, stellt sich schnell als Herausforderung dar, wenn man digital fahren möchte, aber der gesamte Fuhrpark aus der Prä-Digital-Ära entstammt – das heißt, sowohl noch keinen Decoder aber auch noch gar keine Schnittstelle dafür hat.
Erschwerend kommt dazu: In damaligen analogen Modellen wurde auch nicht berücksichtigt, dass hier mal ein Decoder Platz finden müsste.
Zu guter letzt: Sollten all die Probleme überwunden sein, gehts auch noch ans Programmieren. Idealerweise ist nicht viel davon notwendig, aber die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt was Funktionen, Fahr- und Bremsverhalten betrifft uvm.
LED Umbau
Oftmals ergibt das eine auch gleich das andere: Wenn schon ein Decoder eingebaut wird, warum nicht auch gleich die alten Glühbirnchen raus und durch moderne, stromsparende LED’s ersetzen?
Und obwohl dies auch ohne Digitalisierung machbar ist – zusätzliche Beleuchtung für Führerstand, Maschinenraum oder Triebwerk lässt sich nur vernünftig mit einem Decoder ergänzen. Diese lässt sich dann per Funktionstaste einfach steuern.


Kondensatorpufferung
Der Decoder ist eingesteckt und programmiert, das Licht leuchtet und los gehts – bis 2 cm später die Lok bereits wieder steht.
Schlechte Stromabnahme durch Oxidation an den Rädern, schlechtem Schienenkontakt oder Verschmutzung kennt quasi jeder Modellbahner. Oder auch unpolarisierte Weichenherzen führen gerne zu Stromaussetzern. Was bei großen Loks wenig auffällt ist speziell für 2 achsige kleine Loks ein großes Problem.
Abhilfe schafft eine Kondensator Pufferung, die selbst bei stromlosen Abschnitten eine Weiterfahrt ermöglicht – man kann es sich wie eine große Schwungmasse vorstellen, die die Lok weiterfahren lässt.
Sound
Eine geräuschlose Lok kennt die Natur nicht – oder die echte Eisenbahn. Egal ob zischen, klackern oder eine Tonleiter – eine Dampflok, eine Diesellok und auch eine E-Lok haben immer einen charakteristischen Klang.
Dank moderner Sounddecoder und kleinen Lautsprechern lassen sich derartige Klänge und Melodien auch wunderbar in das Modell übertragen.
Wichtig dabei zu beachten: nicht von jeder Lok gibt es bereits aufbereitete Soundprojekte und nicht jedes Soundprojekt ist gut oder kostenlos. Aber sobald man das richtige Soundprojekt für den eigenen Geschmack gefunden hat, wird das Zuhören zum Genuss.

